LeuchtNatur: Über uns & unsere Geschichte

LeuchtNatur: Über uns & unsere Geschichte

Wie alles begann: ein dünnes Stück Holz & ein Aha-Moment

Vor einiger Zeit brachte mir jemand aus Jux ein Stück Furnierholz mit. Ich war erst einmal ehrlich erstaunt, wie zart und gleichzeitig stabil Holz heute geschnitten werden kann – so fein, dass es fast wie Papier wirkt, aber eben nicht zerreißt, sondern Substanz hat. Ich hielt es zwischen den Fingern, drehte es im Licht, betrachtete die Oberfläche und diese ruhige, natürliche Zeichnung. Es war ein kleines Stück Holz, eigentlich nichts Spektakuläres – und doch spürte ich sofort: Da steckt etwas drin.

Der echte Aha-Moment kam, als ich das Furnier gegen eine Lichtquelle hielt. Plötzlich passierte etwas, das ich so nicht erwartet hätte: Die Maserung begann zu schimmern, die Struktur bekam Tiefe, und das Holz wirkte auf einmal, als würde es leben. Nicht grell, nicht künstlich – eher warm, ruhig und gleichzeitig faszinierend lebendig. Es war, als hätte das Material eine zweite Ebene, die sich erst dann zeigt, wenn Licht durchgeht. Olivesche hatte ich schon gesehen, aber so, hinterleuchtet und mit dieser Leuchtkraft aus dem Inneren heraus, noch nie.

In diesem Moment hat es „klick“ gemacht. Dieses Leuchten der Maserung hat sich festgesetzt. Da war sofort klar: Das lässt mich nicht mehr los.

LeuchtNatur: Über uns & unsere Geschichte

Von der Idee zur Leuchte

Ich ließ meinen damaligen Job hinter mir und begann gemeinsam mit meinem Freund Pascal Poschenrieder, Maschinenbauingenieur, zu tüfteln. Aus einer Faszination wurde schnell ein echtes Projekt: Wir experimentierten mit Formen, Lichtwirkung, Stabilität und der Frage, wie man dieses hauchdünne Material so einsetzt, dass es im Alltag zuverlässig funktioniert. Dabei ging es nicht nur um Technik, sondern auch um Wirkung im Raum.

Unser Ziel war es, formschöne Leuchten zu entwickeln, die modernen Wohnräumen wieder mehr Harmonie geben. Denn vieles wirkt heute zwar schick und minimalistisch, aber oft auch kühl und steril. Uns fehlte Wärme, Leben und Natur im Raum.

Von Anfang an hatten wir dabei einen hohen Anspruch: hochwertige Verarbeitung, langlebige Qualität und so umweltverträglich wie möglich. Plastik wollten wir, wenn es irgendwie ging, vermeiden – stattdessen setzten wir auf natürliche Materialien, sinnvolle Konstruktion und eine Produktion, die man mit gutem Gefühl verantworten kann. 2013 gingen wir mit der ersten Kollektion an die Öffentlichkeit – und erhielten bald darauf die ersten Auszeichnungen für innovatives und zugleich „grünes“ Design.

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Heute: Naturmaterialien, klare Formen, warmes Licht

Inzwischen führe ich LeuchtNatur allein weiter und habe neben Holz noch weitere faszinierende Materialien für mich entdeckt: getrocknetes Almheu zum Beispiel – und sogar Stein, den man ebenfalls zum Leuchten bringen kann. Die Effekte sind jedes Mal überraschend. Und je klarer und reduzierter das Design von Schirm, Ständer oder Aufhängung ist, desto stärker kann das Material wirken.

Jede Leuchte ist dabei ein Unikat, weil sie aus der Natur stammt. Was jedoch bleibt, ist dieses warme, gemütliche Licht, das viele seit der Erfindung der sparsamen LED lange vermisst haben.

Produziert wird übrigens weiterhin ausschließlich in Übersee im Chiemgau – von Bayern für die Welt.

Matthias Stölzle
CEO von LeuchtNatur

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