Tripod vs. Säulen-Stehlampen: Drei Beine oder eine Säule – was ist besser?
Tripod oder Lichtsäule – auf den ersten Blick nur ein Unterschied in der Anzahl der Beine. Aber dieser Unterschied verändert alles: wie viel Platz die Lampe braucht, wie sie im Raum wirkt und wo Sie sie hinstellen können. Eine Tripod-Lampe mit drei gespreizten Beinen ist sichtbar, designig, macht ein Statement. Eine Lichtsäule mit schmaler Basis verschwindet fast, gibt Licht ohne visuell zu dominieren.
Es gibt keine universal „bessere“ Wahl – nur die richtige für Ihren Raum. In diesem Ratgeber zeige ich Ihnen die fundamentalen Unterschiede und welche unserer Serien für welche Situation gebaut sind. Ohne Diplomatie, ohne Marketing-Geschwäfel.
Der fundamentale Unterschied – Platz und Sichtbarkeit
Eine Tripod-Lampe steht auf drei Beinen, die sich nach außen spreizen – mit 50-70cm Abstand zwischen den Beinenden. Eine Lichtsäule steht auf einer schmalen Basis von 15-25cm Durchmesser. Dieser Unterschied verändert fundamental, wo Sie die Lampe hinstellen können.
Eine Tripod-Lampe braucht Bodenfläche – einen Kreis von 60-80cm Durchmesser. Sie können nichts anderes in diesem Bereich platzieren. In großen Räumen (25+ Quadratmeter) fällt das nicht auf. In kleinen Stadtwohnungen mit 12-15 Quadratmeter Wohnzimmer ist das wertvoller Platz. Ich habe Kunden erlebt, die eine Tripod-Lampe zurückgeben mussten, weil sie schlicht keinen Platz dafür hatten ohne ständig über die Beine zu stolpern.
Eine Lichtsäule braucht am Boden so viel Platz wie ein Beistelltisch – 15-25cm Durchmesser. Sie können sie direkt neben ein Sofa stellen, in enge Ecken schieben, zwischen Möbel quetschen. Der Platzvorteil ist massiv. In kleinen Wohnungen ist eine Säule praktisch immer die bessere Wahl.
Dann die visuelle Präsenz. Tripod-Lampen sind sichtbar – die drei Beine, das Gestell, die Konstruktion. Unsere Ligno Tripod zeigt drei massive Holzbeine aus Eiche oder Nussbaum. Die Lampe macht ein Statement – „Schau mich an.“ Manche Menschen wollen genau das: ein Designobjekt, etwas, worüber Gäste reden.
Lichtsäulen verschwinden optisch. Eine schlanke Columna in der Ecke fällt kaum auf – Sie sehen das Licht, nicht die Lampe. Für minimalistische Einrichtungen, für Menschen, die klare Räume wollen ohne visuelles Chaos, sind Säulen ideal.
Tripod-Lampen: Drei Beine, die ein Statement machen
Tripods sind nicht die praktischste Wahl – sie brauchen Platz, kosten mehr, sind schwerer zu platzieren. Aber sie haben Vorteile, die Säulen nicht liefern können.
Stabilität. Drei Beine sind stabiler als ein zentraler Fuß – das ist Physik. Die Last wird auf drei Punkte verteilt, die Lampe kippt nicht so leicht. Wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, verzeiht ein Tripod mehr. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand eine Tripod-Lampe umgeworfen hat. Säulen mit schmaler Basis können kippen.
Design als Teil der Ästhetik. Bei Tripods ist die Konstruktion sichtbar – und das ist Absicht. Unsere Ligno hat drei handgefertigte Massivholzbeine aus Eiche, Nussbaum oder Zirbe. Sie sehen die Maserung, Sie spüren das Holz, Sie sehen echtes Handwerk. Eine Säule versteckt ihre Konstruktion. Ein Tripod zeigt sie.
Lichtrichtung. Ligno und Atticus geben Licht nach oben (zur Decke, atmosphärisch) und nach unten (in den Raum, funktional). Sie stellen die Lampe neben Ihren Sessel und bekommen weiches Licht nach oben plus gezieltes Leselicht nach unten. Ein Tripod allein kann einen ganzen Raum beleuchten und gleichzeitig Leselicht geben.
Die Nachteile: Platz (60-80cm Durchmesser) und Preis. Ligno kostet zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung 798 Euro, Atticus 549 Euro. Eine vergleichbare Gracia Lichtsäule kostet 550 Euro. Wenn Budget wichtig ist – Säulen sind günstiger.
Unsere Tripod-Serien: Ligno (drei Massivholzbeine, skandinavisch, ab 798 Euro) und Atticus (drei schwarze Metallbeine, Industrial, ab 549 Euro). Beide etwa 150-160cm hoch, Licht nach oben und unten.
Lichtsäulen: Eine schmale Basis, die verschwindet
Säulen sind das Gegenteil von Tripods. Wo Tripods Platz brauchen, brauchen Säulen fast keinen. Wo Tripods Statement machen, bleiben Säulen funktional.
Minimaler Platzbedarf. 15-25cm Durchmesser am Boden – weniger als ein Beistelltisch. Sie können eine Säule überall hinstellen: direkt an die Wand, in schmale Ecken, zwischen Möbel. Diese Flexibilität ist Gold wert in kleinen Wohnungen. Ich habe Kunden mit 12 Quadratmeter Wohnzimmern, die drei Lichtsäulen haben – eine in jeder Ecke – und es funktioniert, weil die Säulen einfach verschwinden.
Gleichmäßiges Licht. Die meisten Säulen sind zylindrisch – Licht geht rundum gleichmäßig. Unsere Columna: 360-Grad-Licht, diffus, weich, ohne harte Schatten. Der ganze Raum wird sanft beleuchtet. Perfekt für Grundbeleuchtung, für Schlafzimmer, für Räume, wo weiches Licht wichtiger ist als Design-Statement.
Visuelle Zurückhaltung. Wenn Ihre Einrichtung im Vordergrund stehen soll – Möbel, Kunst, Pflanzen – sind Säulen ideal. Eine Gracia gibt Licht ohne visuell zu dominieren. Für Minimalismus, für Räume mit viel visueller Aktivität – Säulen sind besser.
Günstiger. Säulen sind konstruktiv einfacher – weniger Material, weniger Arbeitszeit. Gracia kostet zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung 550 Euro, Arbor 450 Euro. Wenn Sie drei Lampen brauchen statt einer – Säulen sparen Budget.
Die Nachteile: Weniger stabil (können kippen bei Stoß), weniger Design-Impact (funktional-schön, aber nicht spektakulär).
Unsere Säulen-Serien: Columna (10-15cm Durchmesser, schlank, ab 949 Euro), Gracia (15-20cm, mittlere Größe, ab 550 Euro), Lucerna (20-25cm, breiter, ab 650 Euro), Arbor (kompakt, dramatisch, ab 450 Euro).
Welche passt zu Ihrem Raum? Die ehrliche Antwort
Keine Diplomatie – hier ist, was tatsächlich funktioniert.
- Wohnzimmer unter 15 qm: Säule. Tripod wird den Raum erdrücken. Gracia oder Columna in der Ecke.
- Wohnzimmer 20-30 qm: Beide funktionieren. Tripod, wenn Sie Design schätzen und die Lampe sichtbar sein soll. Säule, wenn Sie nur Licht wollen ohne Statement.
- Kinder oder Haustiere: Tripod ist stabiler. Die drei Beine verzeihen mehr.
- Leseecke: Tripod. Ligno neben dem Sessel, Licht nach unten zum Buch.
- Budget wichtig: Säule. Gracia 550 Euro, Arbor 450 Euro vs. Ligno 798 Euro.
- Minimalistischer Stil: Säule. Columna verschwindet, Tripod dominiert.
- Industrial/Loft-Stil: Atticus Tripod mit schwarzen Metallbeinen.
- Unsicher: Säule. Gracia funktioniert in 90% der Situationen problemlos. Tripod funktioniert nur in 60% – in den anderen 40% ist er zu groß oder im Weg.
Mein Fazit
Tripod oder Säule – nicht „welche ist besser“, sondern „welche passt besser zu Ihnen“. Platz haben, Design schätzen, Stabilität brauchen? Tripod. Wenig Platz, Funktion über Form, Budget wichtig? Säule.
Wir bauen beide in unserer Werkstatt am Chiemsee – gleiche Sorgfalt, gleiche Materialien, gleiche Qualität. Jede auf Bestellung, 5 Jahre Garantie.
Entdecken Sie unsere Stehlampen – drei Beine oder eine Säule, handgefertigt aus Bayern.
P.S. Alle Preise entsprechen dem Stand bei Veröffentlichung dieser Artikel (Februar 2026) und können sich im Laufe der Zeit ändern. Aktuelle Preise finden Sie immer auf unserer Website.